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11.02.2021
Alle Arbeitsplätze gesichert

Insolvenzverwalter Dr. Plathner verkauft Automobil- und Industriezulieferer Poppe in Gießen an Elastofirm

Die niederländische Elastofirm übernimmt den deutschen Automobilzulieferer Poppe. Die entsprechenden Unternehmenskaufverträge haben Insolvenzverwalter Dr. Jan Markus Plathner und die Poppe Elastomertechnik GmbH, ein Unternehmen der Elastofirm BV, unterzeichnet. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

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„Mit Elastofirm haben wir einen anerkannten Investor aus der Branche gewonnen. Alle Arbeitsplätze sind gesichert, das ist ein großer Erfolg“, berichtet der im Bereich Automotive und Produktion erfahrene Frankfurter Sanierungsexperte Dr. Jan Markus Plathner, zugleich Insolvenzverwalter aller deutschen Veritas Gesellschaften. „Bei der Veritas AG befinden wir uns ebenfalls auf einem guten Weg. Die Gespräche und Verhandlungen mit potenziellen Investoren stimmen mich sehr positiv“, betont er. Die Arbeitnehmervertretungen und die Gewerkschaft IGBCE wurden bereits über den Kauf informiert. Der Investor hatte sich im Vorfeld den Arbeitnehmervertretungen auch vorgestellt.

Elastofirm ist eine Gruppe von Elastomerunternehmen mit spezialisierten Lösungen für anspruchsvolle Kundenbedürfnisse in verschiedenen Branchen und Anwendungen. Der Sitz des Unternehmens ist in den Niederlanden. Elastofirm wendet ein dezentralisiertes Geschäftsmodell mit eigenständigen Unternehmen und engagierten Managementteams für einen klaren Fokus auf ihre Märkte an. Die Unternehmen der Gruppe sind leistungsstarke und führende Akteure in ihren Nischenmärkten in der Gummiindustrie.

Die Übernahme der Vermögenswerte von Poppe und der Liquid Silicone Rubber (LSR) Aktivitäten von Veritas wird ein ausgewogenes Kundenportfolio innerhalb von Elastofirm schaffen und die Kontinuität für alle Beteiligten sichern. „Gemeinsam mit dem bestehenden Management werden wir auf der bestehenden Strategie aufbauen und von dem Wissen und der Expertise innerhalb von Elastofirm profitieren. Die Leistung von Poppe in dem aktuell herausfordernden Umfeld gibt Elastofirm Zuversicht für die Zukunft“, betont Harmen Smid, Geschäftsführer von Elastofirm. Patrick Vogel, Geschäftsführer der Poppe Elastomertechnik GmbH, führt aus: „Poppe ist ein anerkannter Zulieferer für führende Unternehmen in der Automobilbranche und anderen Industrien, basierend auf einem hohen Maß an technischer Kompetenz und langfristigen Partnerschaften. Gemeinsam mit dem Management von Poppe werden wir den strategischen Wachstumsplan beschleunigen.“

Poppe und LSR können nun die unsichere Zeit, bedingt durch die Insolvenzsituation der Veritas AG, hinter sich lassen und sich wieder voll auf die Herausforderungen und Chancen in ihren Märkten konzentrieren. Elastofirm bedankt sich bei allen Beteiligten für den erfolgreichen Abschluss dieses intensiven Prozesses und für das Vertrauen in die Vorgehensweise. „Elastofirm ist stolz, dass Poppe und die LSR-Aktivitäten Teil der Gruppe werden und freut sich auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern, Kunden und anderen Stakeholdern“, freuen sich Harmen Smid und Patrick Vogel.

Poppe zählt zu den führenden Herstellern von Dichtungen und Profilen aus Elastomeren für die Automobilbranche und Nutzfahrzeuge, für Anlagen- und Gebäudetechnik, Maschinenbau sowie den Bereich der Erneuerbaren Energien. In Gießen konzentriert sich das Unternehmen auf die Fertigung von Abstandshaltern und OEM/Automotive-Profilen. Das Unternehmen beschäftigt 227 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Gießen, 11. Februar 2021

 

Pressekontakt Insolvenzverwalter Dr. Jan Markus Plathner:

Schellenberg & Kirchberg PR
Cord Schellenberg

Telefon: 040-59350500 | mail@schellenberg-kirchberg-pr.de

 

Pressekontakt Elastofirm:

Harmen Smid
Managing Director

smid@elastofirm.com

 

Über die Poppe GmbH/Veritas AG

Die 1911 gegründetePoppe GmbH gehört zur weltweit agierenden Veritas AG, ihrerseits Entwicklungspartner der Automobilindustrie mit ausgewiesener Werkstoffkompetenz für Elastomere, Kunststoff und Metall sowie tiefgreifender Systemkompetenz für das Fluid-, Thermo- und Dichtungsmanagement von Fahrzeugen. Im Zulieferersegment ist die Gruppe führend bei anwendungsspezifischen Materialien sowie dem Einsatz neuer Werkstoffe.
Die Wurzeln des Unternehmens reichen zurück bis zur 1849 von William Elliott in Berlin gegründeten Berliner Gummiwarenfabrik. Nach mehreren Fusionen im späten 19. Jahrhundert firmierte das Unternehmen von 1929 bis 1999 als Veritas Gummiwerke Aktiengesellschaft. Die Veritas AG ist das älteste kautschukverarbeitende Unternehmen Deutschlands. Aktuell beschäftigt das Unternehmen weltweit rund 4.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 12 Standorten in Europa, China und im USMCA-Raum.
www.poppe.de, www.veritas.ag

 

Über die Elastofirm BV

Elastofirm ist ein unabhängiges, praxisbezogenes, niederländisches Unternehmen, das seit 2009 in gesunde, spezialisierte Unternehmen aus der Elastomer- und Kunststoffindustrie investiert. Elastofirm will gemeinsam mit dem Management nachhaltige Werte für alle Stakeholder schaffen und die Unternehmen weiterentwickeln und wachsen lassen. Durch die Fokussierung auf das spezifische Segment Elastomere und Kunststoffe, schafft man Synergien auf der Ebene von Elastofirm. Darüber hinaus baut Elastofirm ein Netzwerk von Unternehmen auf, die sich auf vielfältige Weise gegenseitig stärken können. Elastofirmglaubt an ein dezentrales Geschäftsmodell, in dem die Stärke und das Know-how der Betreibergesellschaften bestehen bleiben.
www.elastofirm.com


Über Brinkmann & Partner

Dr. Jan Markus Plathner ist seit rund 20 Jahren als Insolvenzverwalter tätig und verfügt über größte Erfahrung bei der Sanierung insolventer Unternehmen. Zu seinen Verfahren und Sanierungserfolgen zählen u.a. die Neumayer Tekfor Gruppe mit fast 4.000 Arbeitnehmern, die Küpper Gruppe und zahlreiche andere Automotive Unternehmen, sowie die ROVEMA GmbH, die Walter Gruppe mit ca. 8.000 Arbeitnehmern, die TCG Herrmann Präzisionsdruckguss mit 300 Arbeitsplätzen sowie die Rena GmbH mit ca. 500 Arbeitnehmern. Brinkmann & Partner wurde 1980 in Hamburg gegründet und ist heute in 30 Niederlassungen in allen Wirtschaftszentren Deutschlands vertreten. Dabei wird besonderer Wert auf die persönliche Betreuung der Mandanten vor Ort durch einen Partner und dessen Team gelegt. Durch ihren unternehmerischen Ansatz hat Brinkmann & Partner einen führenden Ruf bei der Restrukturierung von Unternehmen erworben und ist mit über 20 Verwaltern eine der größten deutschen Insolvenzverwalterkanzleien.
www.brinkmann-partner.de

28.08.2020
Einigung über Personalkonzept beim Automobilzulieferer Poppe erfolgt

Als Baustein für die Zukunft haben sich die Insolvenzverwaltung und der Betriebsrat auf ein Personalkonzept für die zur Veritas Gruppe gehörende Poppe GmbH verständigt.

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Die Betriebsparteien haben sich unter Beteiligung der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie nach vier Verhandlungsrunden darauf geeinigt, am Standort Gießen zehn Kündigungen auszusprechen. Zwischenzeitlich war ein deutlich höherer Stellenabbau prognostiziert worden. Derzeit sind in Gießen 244 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt.    „Innerhalb weniger Wochen haben wir gemeinsam ein gutes Ergebnis erreicht, sowohl für die Arbeitnehmer als auch für das Unternehmen“, unterstreicht der erfahrene Restrukturierungsexperte Dr. Jan Markus Plathner, seit Ende Juli Insolvenzverwalter der gesamten Veritas Gruppe. „Es waren lösungsorientierte Gespräche, die deutlich machen, dass die Poppe-Mitarbeiter bei der Sanierung hinter ihrem Unternehmen stehen. Im laufenden Investorenprozess ist dies ein starkes Argument.“ Erste Angebote liegen bereits vor. Potenzielle Käufer interessieren sich sowohl für die gesamte Veritas Gruppe als auch für die einzelnen Unternehmen.  

Pressekontakt Insolvenzverwalter Dr. Jan Markus Plathner: 
 
Schellenberg & Kirchberg PR 
Cord Schellenberg
Telefon:  040-59350500
mail@schellenberg-kirchberg-pr.de  
 
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Über die Poppe GmbH/Veritas AG
Poppe zählt zu den führenden Herstellern von Dichtungen und Profilen aus Elastomeren für die Automobilbranche und Nutzfahrzeuge, für Anlagen- und Gebäudetechnik, Maschinenbau sowie den Bereich der erneuerbaren Energien. In Gießen konzentriert sich das Unternehmen auf die Fertigung von Abstandshaltern und OEM/Automotive-Profilen. Am Standort Polenz (Sachsen) liegt der Fokus auf der Fertigung von Formartikeln. Die Poppe GmbH gehört zur weltweit agierenden Veritas AG, ihrerseits Entwicklungspartner der Automobilindustrie mit ausgewiesener Werkstoffkompetenz für Elastomere, Kunststoff und Metall sowie tiefgreifender Systemkompetenz für das Fluid-, Thermo- und Dichtungsmanagement von Fahrzeugen. Im Zulieferersegment ist die Gruppe führend bei anwendungsspezifischen Materialien sowie dem Einsatz neuer Werkstoffe. Die Wurzeln des Unternehmens reichen zurück bis zur 1849 von William Elliott in Berlin gegründeten Berliner Gummiwarenfabrik. Nach mehreren Fusionen im späten 19. Jahrhundert firmierte das Unternehmen von 1929 bis 1999 als Veritas Gummiwerke Aktiengesellschaft. Die Veritas AG ist das älteste kautschukverarbeitende Unternehmen Deutschlands. Aktuell beschäftigt das Unternehmen weltweit rund 4.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 12 Standorten in Europa, China und im USMCARaum.

www.poppe.de, www.veritas.ag 
 
Über Brinkmann & Partner
Dr. Jan Markus Plathner ist seit fast 20 Jahren als Insolvenzverwalter tätig und verfügt über größte Erfahrung bei der Sanierung insolventer Unternehmen. Zu seinen Verfahren und Sanierungserfolgen zählen die Neumayer Tekfor Gruppe mit fast 4.000 Arbeitnehmern, die Walter Gruppe mit ca. 8.000, die Küpper Gruppe mit 1.300 Arbeitnehmern, die SIAG Gruppe mit 1.200 Mitarbeitern, die Meffert Gruppe mit 1.600 Mitarbeitern, die Nordseewerke mit 800 Mitarbeitern, die Rena GmbH und vielen weiteren Verfahren.   Brinkmann & Partner wurde 1980 in Hamburg gegründet und ist heute in 30 Niederlassungen in allen Wirtschaftszentren Deutschlands vertreten. Dabei wird besonderer Wert auf die persönliche Betreuung der Mandanten vor Ort durch einen Partner und dessen Team gelegt. Durch ihren unternehmerischen Ansatz hat Brinkmann & Partner einen führenden Ruf bei der Restrukturierung von Unternehmen erworben und ist mit über 20 Verwalterinnen und Verwaltern eine der größten deutschen Insolvenzverwalterkanzleien. 
 
www.brinkmann-partner.de

 

02.08.2018
Poppe gewinnt den "Automotive Lean Production Award 2018"

Der Automobilzulieferer Poppe, im Ohlebergsweg, ist zurück auf dem Erfolgskurs. Das ist auch der Zeitschrift „Automobilproduktion“ nicht entgangen. Für die gelungene Restrukturierung wird Poppe beim „Automotive Lean Production Award 2018“ mit dem Sonderpreis „Lean Transformation“ ausgezeichnet.

 

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„Die Produktion ist neu strukturiert, eine teamorientierte Organisation ist etabliert und die Standards und Verantwortlichkeiten sind geklärt. Darüber hinaus haben die Mitarbeiter erfolgreich an praxisorientierten Trainings teilgenommen. Die Ausrichtung am Lean-Konzept, also die Ausrichtung an einer schlanken Organisation, trägt Früchte“, urteilte die Jury. Ein weiteres Plus für Poppe: Mit der Einführung der wertstromorientierten Organisation gehören Konkurrenzdenken und Kompetenzgerangel zwischen einzelnen Fertigungsbereichen der Vergangenheit an. „Die Gesamtproduktion steht im Mittelpunkt“, heißt es im Bericht der Jury. Als entscheidend für den Erfolg aller seit 2013 gestarteten Maßnahmen wertete die Jury die Beteiligung der gesamten Belegschaft und des Betriebsrats. Der Award wird im November beim Kongress „Automotive Lean Production“ in Bremen verliehen. Weitere Preisträger sind das Volkswagenwerk Wolfsburg, BMW am indischen Standort Chennai, die IVECO-Fabrik in Madrid sowie das Werk des Zulieferers Magna Mirrors im spanischen Polinya. „Wir freuen uns sehr über diesen Preis und geben diesen dankend an unsere Mitarbeiter weiter“, sagte Patrick Vogel, Werksleiter des Standortes in Gießen. Für diesen Erfolg sind wir einen langen Weg gegangen und dank der starken Mannschaft konnten wir unser Ziel erreichen, so der Werksleiter.

16.03.2016
Poppe verkauft Werk in Ahrensbök

Der Poppe-Veritas Konzerns verkauft im Rahmen seiner Neustrukturierung die Aerosol- und Schlauchringsparte an Callista Private Equity.

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Gießen, 10. März 2016. Die Poppe-Veritas Gruppe, einer der großen Automobilzulieferer in den Bereichen Kraftstoff, Ladeluft, Profildichtung und Emissionsreduktion hat einen Vertrag über den Verkauf der Poppe Ahrensbök GmbH an die Callista Private Equity unterzeichnet. Das Ahrensböker Unternehmen ist Hersteller von Dichtungen für die Verpackungs- und Automobilindustrie.

Die zum Verkauf stehende Poppe Ahrensbök GmbH, die Aerosol-Dichtungen entwickelt und herstellt, verzeichnete 2015 einen Umsatz von 32,1 Millionen Euro und beschäftigt am Standort Ahrensbök bei Lübeck 276 Mitarbeiter davon sind 41 Leiharbeitnehmer.

Callista Private Equity ist spezialisiert auf die Akquisition von in Sondersituationen befindlichen Konzerntochterunternehmen, Konzernrandaktivitäten und Geschäftseinheiten. Im Ahrensböker Werk wird die Callista PE Investitionen in wertschöpfende Technologien starten und dies in gemeinsamer Verantwortung mit dem Personal durchführen.

Der Verkauf der Poppe Ahrensbök GmbH ist eine Folge der Kräftekonzentration auf die Automobil- und die automobilnahestehenden Industrien. Poppe-Veritas ist der Ansicht, dass der Verkauf förderlich für die weitere Geschäftsentwicklung der Aerosol- und Schlauchringsparte ist und im besten Interesse von Kunden und Mitarbeitern am Standort Ahrensbök erfolgt.

In den vorbereitenden Verhandlungen zwischen den Kaufvertragsparteien sowie den Vertretern der Arbeitnehmerseite wurde ein besonderer Fokus auf die Belange der Belegschaft gelegt.

Es wird erwartet, dass der Verkauf im Laufe des ersten Halbjahres 2016 abgeschlossen sein wird.