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28.08.2020
Einigung über Personalkonzept beim Automobilzulieferer Poppe erfolgt

Als Baustein für die Zukunft haben sich die Insolvenzverwaltung und der Betriebsrat auf ein Personalkonzept für die zur Veritas Gruppe gehörende Poppe GmbH verständigt.

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Die Betriebsparteien haben sich unter Beteiligung der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie nach vier Verhandlungsrunden darauf geeinigt, am Standort Gießen zehn Kündigungen auszusprechen. Zwischenzeitlich war ein deutlich höherer Stellenabbau prognostiziert worden. Derzeit sind in Gießen 244 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt.    „Innerhalb weniger Wochen haben wir gemeinsam ein gutes Ergebnis erreicht, sowohl für die Arbeitnehmer als auch für das Unternehmen“, unterstreicht der erfahrene Restrukturierungsexperte Dr. Jan Markus Plathner, seit Ende Juli Insolvenzverwalter der gesamten Veritas Gruppe. „Es waren lösungsorientierte Gespräche, die deutlich machen, dass die Poppe-Mitarbeiter bei der Sanierung hinter ihrem Unternehmen stehen. Im laufenden Investorenprozess ist dies ein starkes Argument.“ Erste Angebote liegen bereits vor. Potenzielle Käufer interessieren sich sowohl für die gesamte Veritas Gruppe als auch für die einzelnen Unternehmen.  

Pressekontakt Insolvenzverwalter Dr. Jan Markus Plathner: 
 
Schellenberg & Kirchberg PR 
Cord Schellenberg
Telefon:  040-59350500
mail@schellenberg-kirchberg-pr.de  
 
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Über die Poppe GmbH/Veritas AG
Poppe zählt zu den führenden Herstellern von Dichtungen und Profilen aus Elastomeren für die Automobilbranche und Nutzfahrzeuge, für Anlagen- und Gebäudetechnik, Maschinenbau sowie den Bereich der erneuerbaren Energien. In Gießen konzentriert sich das Unternehmen auf die Fertigung von Abstandshaltern und OEM/Automotive-Profilen. Am Standort Polenz (Sachsen) liegt der Fokus auf der Fertigung von Formartikeln. Die Poppe GmbH gehört zur weltweit agierenden Veritas AG, ihrerseits Entwicklungspartner der Automobilindustrie mit ausgewiesener Werkstoffkompetenz für Elastomere, Kunststoff und Metall sowie tiefgreifender Systemkompetenz für das Fluid-, Thermo- und Dichtungsmanagement von Fahrzeugen. Im Zulieferersegment ist die Gruppe führend bei anwendungsspezifischen Materialien sowie dem Einsatz neuer Werkstoffe. Die Wurzeln des Unternehmens reichen zurück bis zur 1849 von William Elliott in Berlin gegründeten Berliner Gummiwarenfabrik. Nach mehreren Fusionen im späten 19. Jahrhundert firmierte das Unternehmen von 1929 bis 1999 als Veritas Gummiwerke Aktiengesellschaft. Die Veritas AG ist das älteste kautschukverarbeitende Unternehmen Deutschlands. Aktuell beschäftigt das Unternehmen weltweit rund 4.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 12 Standorten in Europa, China und im USMCARaum.

www.poppe.de, www.veritas.ag 
 
Über Brinkmann & Partner
Dr. Jan Markus Plathner ist seit fast 20 Jahren als Insolvenzverwalter tätig und verfügt über größte Erfahrung bei der Sanierung insolventer Unternehmen. Zu seinen Verfahren und Sanierungserfolgen zählen die Neumayer Tekfor Gruppe mit fast 4.000 Arbeitnehmern, die Walter Gruppe mit ca. 8.000, die Küpper Gruppe mit 1.300 Arbeitnehmern, die SIAG Gruppe mit 1.200 Mitarbeitern, die Meffert Gruppe mit 1.600 Mitarbeitern, die Nordseewerke mit 800 Mitarbeitern, die Rena GmbH und vielen weiteren Verfahren.   Brinkmann & Partner wurde 1980 in Hamburg gegründet und ist heute in 30 Niederlassungen in allen Wirtschaftszentren Deutschlands vertreten. Dabei wird besonderer Wert auf die persönliche Betreuung der Mandanten vor Ort durch einen Partner und dessen Team gelegt. Durch ihren unternehmerischen Ansatz hat Brinkmann & Partner einen führenden Ruf bei der Restrukturierung von Unternehmen erworben und ist mit über 20 Verwalterinnen und Verwaltern eine der größten deutschen Insolvenzverwalterkanzleien. 
 
www.brinkmann-partner.de

 

02.08.2018
Poppe gewinnt den "Automotive Lean Production Award 2018"

Der Automobilzulieferer Poppe, im Ohlebergsweg, ist zurück auf dem Erfolgskurs. Das ist auch der Zeitschrift „Automobilproduktion“ nicht entgangen. Für die gelungene Restrukturierung wird Poppe beim „Automotive Lean Production Award 2018“ mit dem Sonderpreis „Lean Transformation“ ausgezeichnet.

 

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„Die Produktion ist neu strukturiert, eine teamorientierte Organisation ist etabliert und die Standards und Verantwortlichkeiten sind geklärt. Darüber hinaus haben die Mitarbeiter erfolgreich an praxisorientierten Trainings teilgenommen. Die Ausrichtung am Lean-Konzept, also die Ausrichtung an einer schlanken Organisation, trägt Früchte“, urteilte die Jury. Ein weiteres Plus für Poppe: Mit der Einführung der wertstromorientierten Organisation gehören Konkurrenzdenken und Kompetenzgerangel zwischen einzelnen Fertigungsbereichen der Vergangenheit an. „Die Gesamtproduktion steht im Mittelpunkt“, heißt es im Bericht der Jury. Als entscheidend für den Erfolg aller seit 2013 gestarteten Maßnahmen wertete die Jury die Beteiligung der gesamten Belegschaft und des Betriebsrats. Der Award wird im November beim Kongress „Automotive Lean Production“ in Bremen verliehen. Weitere Preisträger sind das Volkswagenwerk Wolfsburg, BMW am indischen Standort Chennai, die IVECO-Fabrik in Madrid sowie das Werk des Zulieferers Magna Mirrors im spanischen Polinya. „Wir freuen uns sehr über diesen Preis und geben diesen dankend an unsere Mitarbeiter weiter“, sagte Patrick Vogel, Werksleiter des Standortes in Gießen. Für diesen Erfolg sind wir einen langen Weg gegangen und dank der starken Mannschaft konnten wir unser Ziel erreichen, so der Werksleiter.

16.03.2016
Poppe verkauft Werk in Ahrensbök

Der Poppe-Veritas Konzerns verkauft im Rahmen seiner Neustrukturierung die Aerosol- und Schlauchringsparte an Callista Private Equity.

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Gießen, 10. März 2016. Die Poppe-Veritas Gruppe, einer der großen Automobilzulieferer in den Bereichen Kraftstoff, Ladeluft, Profildichtung und Emissionsreduktion hat einen Vertrag über den Verkauf der Poppe Ahrensbök GmbH an die Callista Private Equity unterzeichnet. Das Ahrensböker Unternehmen ist Hersteller von Dichtungen für die Verpackungs- und Automobilindustrie.

Die zum Verkauf stehende Poppe Ahrensbök GmbH, die Aerosol-Dichtungen entwickelt und herstellt, verzeichnete 2015 einen Umsatz von 32,1 Millionen Euro und beschäftigt am Standort Ahrensbök bei Lübeck 276 Mitarbeiter davon sind 41 Leiharbeitnehmer.

Callista Private Equity ist spezialisiert auf die Akquisition von in Sondersituationen befindlichen Konzerntochterunternehmen, Konzernrandaktivitäten und Geschäftseinheiten. Im Ahrensböker Werk wird die Callista PE Investitionen in wertschöpfende Technologien starten und dies in gemeinsamer Verantwortung mit dem Personal durchführen.

Der Verkauf der Poppe Ahrensbök GmbH ist eine Folge der Kräftekonzentration auf die Automobil- und die automobilnahestehenden Industrien. Poppe-Veritas ist der Ansicht, dass der Verkauf förderlich für die weitere Geschäftsentwicklung der Aerosol- und Schlauchringsparte ist und im besten Interesse von Kunden und Mitarbeitern am Standort Ahrensbök erfolgt.

In den vorbereitenden Verhandlungen zwischen den Kaufvertragsparteien sowie den Vertretern der Arbeitnehmerseite wurde ein besonderer Fokus auf die Belange der Belegschaft gelegt.

Es wird erwartet, dass der Verkauf im Laufe des ersten Halbjahres 2016 abgeschlossen sein wird.